|


Frankreichs WM-Silbermünze 2009
gibt es motivgleich auch in 50 Euro Gold.





Fußball-WM-Neuheiten der Cook-Inseln,
von Nauru und der Insel Man.
|
|
Nach der kurzen Sommerpause ging es im August weiter
in der Qualifikation zur Fußball-WM 2010 in Südafrika.
Zugleich hat die hierzu geprägte Kollektion internationaler
Gedenkmünzen interessanten Zuwachs bekommen. Neben den
ersten Motiven des Gastgeberlandes gibt es mittlerweile auch
Sondermünzen aus Frankreich und von meheren kleineren
Staaten zum großen Turnier um den FIFA-Weltpokal.
Zum Beispiel kommt von Frankreich zur Weltmeisterschaft (französisch:
Coupe du Monde) eine Ausgabe in europäischer Gemeinschaftswährung,
die motivgleich in 10 Euro Silber und 50 Euro Gold mit 37
bzw. 22 Millimetern Durchmesser geprägt wurde. Sie zeigt
einen Spieler mit Ball, der gerade mit dem rechten Bein zum
Schuss ausholt, während im Hintergrund die Linien eines
stilisierten Spielfeldes zu sehen sind. Die Wertseite zeigt
die auf einen Ball gezeichnete Landmasse des afrikanischen
Kontinents, auf dem das WM-Gastgeberland 2010 markiert ist.
Außerdem ist dessen Nationalblume die Königsprotea
im Vordergrund stilisiert abgebildet und der Landesname
auf französisch in der Umschrift genannt: AFRIQUE DU
SUD.
Die gestalterische Idee, einen Fußball mit der Erdkugel
und einem Kartenumriss von Afrika zu kombinieren, findet sich
in anderer Form auch zentral auf einer Silbermünze der
Cook-Inseln, die mit 10 Dollars Nennwert und reichlich Platz
bietenden 38,6 Millimetern erschienen ist. Darunter sind die
bisherigen WM-Gastgeberländer mit ihren englischen Namen
und dem jeweiligen Austragungsjahr ab Uruguay 1930 bis zuletzt
Deutschland 2006 aufgeprägt. Auf der oberen Münzhälfte
ist außerdem das offizielle WM-2010-Emblem abgebildet,
das auf dynamische und stilisierte Art einen Spieler beim
Fallrückzieher darstellt, was zugleich an uralte südafrikanische
Felsmalereien erinnern soll.
Das Logo der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika
2010 bildet überdies das Hauptmotiv einer kleinen 10-Dollar-Goldmünze
der Cook-Inseln mit 13,9 Millimetern Durchmesser. Übrigens:
Beim offiziellen Originalemblem erinnern die geschwungenen
Farbstreifen im Hintergrund an die Landesflagge Südafrikas
und es enthält außerdem noch den offiziellen englischen
WM-Titel 2010 FIFA World Cup South Africa, der
sich auf beiden Münzen in der Umschrift wiederfindet.
Zakumi Maskottchen der WM 2010 in Gold
geprägt
Ein anderes Symbol der FIFA-WM 2010, nämlich das offizielle
Maskottchen des Weltcups namens Zakumi, ziert
wiederum eine neue, ebenfalls knapp 14 Millimeter kleine Goldmünze
von Nauru. Es verkörpert einen Leoparden, der sich wohl
wegen seiner Liebe zum Fußball und dem Spielrasen seinen
Haarschopf grün gefärbt hat. Ebenso grün wie
die kurze Sporthose, weshalb das Maskottchen mit seinem gelben
Fell an die Trikotfarben der südafrikanischen Fußball-Nationalmannschaft
erinnert. Dazu trägt Zakumi ein weißes T-Shirt
mit der bezeichnenden Aufschrift SOUTH AFRICA 2010.
Der Name Zakumi setzt sich übrigens zusammen
aus dem Kürzel ZA für Südafrika
und dem Wort kumi, das in vielen afrikanischen
Sprachen zehn bedeutet und auf das Austragungsjahr
des Turniers verweist.
Von Nauru kommt noch eine weitere neue Fußballmünze,
die in 10 Dollars Silber und auf 38,6 Millimetern Durchmesser
eine interessant komponierte Collage darstellt. Im Vordergrund
ist ein mit dem Ball stürmender Spieler stilisiert angedeutet,
der scheinbar von einem anderen Spielerschatten verfolgt wird.
Dahinter ist ein angeschnittenes Fußballfeld zu sehen,
sowie eine ebenfalls stilisierte Erdkugel, die auch einen
Fußball symbolisieren könnte.
Eher naturalistisch gestaltet ist dagegen das Motiv einer
13,9 Millimeter kleinen Goldmünze der Insel Man zur FIFA-WM-2010,
die mit ungewöhnlichem 1/32 Crown Nennwert herausgegeben
wurde. Darauf sind in dynamischer Gestaltung zwei Spieler
im Kampf um den Ball abgebildet. Wie bei den zuvor vorgestellten
Gedenkmünzen von Nauru und den Cook-Inseln ist auch hier
in der Umschrift der offizielle englische Titel der FIFA-WM
2010 aufgeprägt.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe September / Oktober 2009.
|