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Münzpräsentation in Berlin: Bundes-
kanzlerin Angela Merkel mit Kulturstaatsminister Neumann,
Bürger-meister Böhrnsen, Staatssekretär Kampeter.


Messeeröffnung mit Südafrikas
Botschafter Funde, World-Money-Fair-Präsident Göhrum
und Münzdirektor Mvinjelwa.
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Mit knapp über 13.000 Besuchern verzeichnete die
diesjährige World Money Fair in Berlin noch etwas mehr
Publikumszulauf als im Vorjahr. Ehrengastland war diesmal
Südafrika.
Freitag, 29. Januar 2010: Punkt 10 Uhr begannen in
Berlin zwei Veranstaltungen, die das Herz der Münzensammler
höher schlagen lassen. Im Estrel Kongresszentrum wurde
am Eingang ein rotes Band zerschnitten die weltgrößte
Münzenmesse World Money Fair 2010 war eröffnet.
Zeitgleich überreichte im nur wenige Kilometer entfernten
Kanzleramt Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Fünfersatz
der neuen 2-Euro-Gedenkmünze in Polierter Platte an den
amtierenden Bundesratspräsident, Bremens Bürgermeister
Jens Böhrnsen. Damit war die neue Bundesländer-Münze
offiziell in Umlauf gebracht, die jeweils zur Berliner Messe
ihren Ersttag hat.
Die Bundeskanzlerin, die es sich seit 2007 nicht nehmen lässt,
die jeweils neue deutsche 2-Euro-Gedenkmünze persönlich
zu präsentieren, lud auch dieses Jahr die Presse und
einige handverlesene Ehrengäste zu der Zeremonie in ihren
Amtssitz nahe dem Brandenburger Tor. In Anwesenheit des Kulturstaatsministers
Bernd Neumann und des Parlamentarischen Staatssekretärs
Steffen Kampeter überreichte Merkel das Set an den Bremer
Regierungschef. Vom Motiv Rathaus und Rolandstatue
zeigte sie sich sehr angetan und betonte in ihrer Ansprache
die Symbolkraft des Rolands, der für Recht und Freiheit
stehe. Schon bald werde sich die Münze in den Ländern
der Währungsunion verbreiten und so wird der Bremer
Roland zum wahren Europäer.
2-Euro Bremen: Ersttag zur World Money Fair
Später auf der World Money Fair waren jene Händlerstände
dicht umlagert, die eine Tausch-Aktion boten:
10 Euro aus der Brieftasche gegen fünf prägefrische
2-Euro-Gedenkmünzen mit allen Prägebuchstaben. Wenn
das kein Messe-Schnäppchen ist...
301 Aussteller aus allen Teilen der Erde waren in diesem Jahr
auf der World Money Fair vertreten, die ein außergewönlich
breitgefächertes Angebot präsentierten. Von der
antiken Münze bis zur aktuellsten Neuausgabe, vom Münzalbum
bis zur computergesteuerten Prägepresse war alles zu
bestaunen, was mit der Welt der Münzen zu tun hat. Ehrengastland
war Südafrika, jenes Land auf dem Schwarzen Kontinent,
das 2010 die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichtet.
Bereits am Tag vor der Messeeröffnung wurde Südafrikas
Botschafter in Deutschland, S.E. Sonwabo Eddie Funde, in Sachen
Münzen aktiv und prägte in der Staatlichen Münze
Berlin die ersten Exemplare ganz besonderer Krüger-
rand-Münzen: Neben dem bekannten Motiv der weltweit am
meisten gehandelten Goldmünze findet sich auf der Bildseite
als Beizeichen das historische Logo der Berliner Prägestätte,
ein gekrönter Bär. Es soll daran erinnern, dass
die ersten südafrikanischen Krüger-Pfundmünzen
vor 118 Jahren von dem deutschen Münzmeister Otto Schulz
an der Kaiserlichen Münze in Berlin entworfen worden
waren. Nur ganze 600 Exemplare gibt es von dieser besonderen
Goldmünze mit der Jahreszahl 2010.
Der Südafrikanische Botschafter war es dann auch, der
am Freitag die World Money Fair eröffnete. Zusammen mit
dem Direktor der South African Mint, Andile Mvinjelwa, und
dem Präsident der World Money Fair, Henning Göhrum,
zerschnitt er ein rotes Absperrband am Eingang und
die Massen strömten. Hunderte hatten sich bereits teilweise
zwei Stunden vor dem offiziellen Einlass im Foyer des Estrel
Kongresszentrums in der Berliner Sonnenallee eingefunden,
um zu den ersten Messebesuchern zu gehören und Schnäppchen
zu machen.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe März / April 2010.
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